Der Frauenhandball in der SG Schnellmannshausen
1997 nahm die Mannschaft als D-Jugend erstmals am Punktspielbetrieb teil. Ein Jahr später übernahm Andreas Müller die Mannschaft und begleitete sie durch den ganzen Jugendbereich.

Im Jahr 2003 trat die Mannschaft zum ersten mal im Frauenbereich an. In dieser Saison konnte man 2 Siege erringen und belegte den 7. Tabellenplatz.


Die Saison 2004/2005 beendete die Mannschaft unter der Regie von Andreas Müller und Peter Krause auf dem letzten Tabellenplatz. Wie in den Jahren wechselte ständig die Besetzung, dazu ließen Trainingsbeteiligung und Disziplin zu wünschen übrig.


In der Saison 2005/2006 nahm sich Thomas Wehner der Aufgabe „Frauenmannschaft“ an. Von der aufgelösten Mannschaft der SG Falken stießen einige Neuzugänge zur SGS. Obwohl man einige ordentliche Spiele ablieferte stand am Ende nach 14 Niederlagen wieder nur der letzte Platz zu Buche.


Im Sommer 2006 übernahm Karsten Rosenbusch den Trainerposten. Nach einer vollkommen verkorksten Hinrunde konnte man im Frühjahr 2007 vier Siege am Stück feiern. Vor allem die gesteigerte Trainingsintensität – man trainierte jetzt zwei mal pro Woche in der Normannsteinhalle – ließ einen Qualitätssprung folgen. Die Serie beendete man schlussendlich auf Rang 6, beim abschließenden Rasenturnier in Großburschla gelang zum ersten mal ein Turniersieg im Frauenbereich.


In die Saison 2007/2008 startete man mit einem Unentschieden in Wutha/Farnroda zwar gut, anschließend zeigte die Mannschaft aber mehr Licht als Schatten. Die Vorstellungen von Trainer und Mannschaft gingen doch erheblich auseinander, durch viele Gespräche konnte man aber auch diesen Lernprozess erfolgreich beenden. In den abschließenden Platzierungsspielen gegen Großburschla zeigte man eine starke Leistung und konnte durch zwei Siege einen versöhnlichen 5. Platz erreichen. Liane Wallstein konnte zudem als 2. der Torschützenliste einen beachtlichen Erfolg verbuchen.


In die Saison 2008/2009 ging man mit geringen Erwartungen, da einige Spielerinnen Schwangerschaftsbedingt fehlten oder Verletzungsbedingt kürzer treten mussten. Trotzdem versuchte man sich durch eine intensive Vorbereitung und ein 4-tägiges Trainingslager in der Fontanestadt Neuruppin auf die Saison vorzubereiten. Die Mannschaft zeigte im Verlauf der Serie tolle Moral und begeisterte die Zuschauer und ihren Trainer teilweise mit tollen Leistungen. In einem dramatischen „Finale“ gegen den HV Merkers konnte man schließlich den 3. Tabellenplatz sichern und beendete die Saison zum ersten mal mit einem ausgeglichenen Punktekonto.


In die Saison 2009/2010 startete man nicht besonders gut, hatte kurz vor Weihnachten nach teilweise deftigen Niederlage eine Krise zu überwinden. Nach dem Derbysieg gegen Großburschla zum Jahresbeginn konnte man aber noch eine erfolgreiche Rückrunde verbuchen und landete mit einem erneut ausgeglichenen Punktekonto auf dem 5. Platz. Höhepunkt dabei sicherlich der knappe Sieg im letzten Heimspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Staffelsieger SVW Eisenach.


Die Saison 2010/2011 sollte mit 17 Punkten die bisher erfolgreichste werden. Die Grundlagen dazu hatte man bei einem Trainingslager im Hessischen Grünberg gelegt. In vielen Spielen gegen die Spitzenteams konnte man gut mithalten, am Ende fehlte oft das nötige Glück und die Erfahrung um sich selbst zu belohnen. Trotzdem konnte man mit einem 19:18 Auswärtssieg beim Vorjahresmeister SVW Eisenach am letzten Spieltag den 4. Platz sichern.


| Saison | Platz | Punkte |
| 2003/2004 | 7 | 04:24 |
| 2004/2005 | 6 | 02:18 |
| 2005/2006 | 8 | 00:28 |
| 2006/2007 | 6 | 08:20 |
| 2007/2008 | 5 | 06:18 |
| 2008/2009 | 3 | 10:10 |
| 2009/2010 | 5 | 16:16 |
| 2010/2011 | 4 | 17:15 |
Hoch anrechnen muss man unseren Damen das sie trotz vieler Niederlagen und Rückschläge nie den Mut und die Lust verloren haben.
Durch vielfältige Aktionen tragen die Damen zudem auch außerhalb des Spielfelds zu einem gelungenen Vereinsleben bei. Hier seien nur das Animationsprogramm zum Seifenkistenrennen, die Fahrt zu den Handball-Länderspielen nach Köln 2008 sowie die berüchtigte Cocktailbar in der Normannsteinhalle erwähnt. Kurzum, die Frauen haben trotz vieler Unkenrufe ihren Platz im Verein gefunden und sind nicht mehr wegzudenken.








