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Kraft der Schnellmannshäuser reichte nur für 50 Minuten- TA vom 15.11.2011
Treffurt. Der Thüringenliga-Neuling brachte Spitzenreiter Gotha fast an den Rand einer Niederlage. Die Kraft und Konzentration reichte aber nur 50 Minuten lang. Trotzdem honorierten die 380 Zuschauer die Leistung ihrer Mannschaft mit Standingovations. Eines steht schon jetzt nach dem achten Spiel fest: Die Schnellmannshäuser Fans halten ihrer Mannschaft auch bei Heimniederlagen die Treue und bleiben nicht wie von Pessimisten erwartet, in Scharen weg. Bis Mitte der zweiten Halbzeit sah es vom Ergebnis her nach einer kleinen Sensation aus. Allerdings unterliefen den Gastgebern schon in dieser Zeit zu viele leichtfertige Ballverluste im Vorwärtsgang, die eine höhere Führung als mit zwei Treffern verhinderten. Gotha hatte sich offensichtlich das Spiel und den Sieg leichter vorgestellt. Die teilweise Oberliga erfahrenen Spieler bewiesen aber in heiklen Situationen mehr Cleverness, Kaltblütigkeit und Übersicht. In der ersten Halbzeit dominierten die Hausherren lange Zeit das Spiel. Der Kontrahent begann mit sehr offensiver Deckungsarbeit und wollte Schnellmannshausen damit sofort den Schneid abkaufen. Doch die Krause/Müller-Sieben ließ sich nicht beeindrucken. Immer wieder angefeuert von den Trainern wies die SGS-Abwehr ihre Wettspieltauglichkeit nach. Benjamin Nitschke, Mirko Albrecht und Philipp Koch zeigten mit ihren Treffern zum 3:1 (6.), dass auch im Vorwärtsgang die höherklassige Qualität vorhanden ist. Gotha schaffte in dieser Zeit nur durch zwei Strafwürfe den 2:3-Anschluss. Sogar in Unterzahl konnte Florian Schmidt den Abstand auf 4:2 ausdehnen (8.). Die Zuschauer hatten erkannt, dass der Tabellenführer auch nur mit Wasser kocht. Danach unterliefen den Gastgebern aber im Übereifer und dem Bemühen, den Vorsprung auszubauen, zu viele Ballverluste bei ihren Angriffen.
Neuling behauptete Führung bis zum 9:8
Die fachkundigen Fans hatten dennoch erkannt, dass trotz gelegentlicher Unzulänglichkeiten der Gegner mit blitzschnellen, einstudierten Kombinationen zu erfolgversprechenden Situationen von den Außenpositionen gekommen waren. Der aus Eisenach stammende Oliver Behling (10/6) war hier immer wieder erfolgreich. Zunehmend wurde die Partie auch ruppiger. Michael Müller erfuhr dass als erster durch ein übles Stürmerfoul der Gäste (20.). Dennoch behauptete der Neuling die Führung bis zum 9:8 (24.). Eine Minute später hatte aber Gotha den Rückstand in eine eigene 10:9-Führung umgewandelt und danach innerhalb von drei Minuten den Abstand auf 12:9 ausgedehnt. Dank einer Energieleistung schafften Nitschke, Fiedler und Michael Müller den 13:13- Halbzeitstand. Auch nach der Pause bestimmte Schnellmannshausen das Geschehen. Der 18-jährige Nachwuchsspieler Sascha Fiedler (fünf Treffer) trug mit seiner schon erstaunlichen Abgeklärtheit und Wurfgenauigkeit zur Führung bei (17:16), und zeigte, wie wertvoll er für den Aufsteiger ist. Gotha offenbarte nun tatsächlich Nerven. Doch wieder unterliefen den Gastgebern zu leichte Ballverluste im Vorwärtsgang. Beim 19:19 (48.) konnte Schnellmannshausen durch Mirko Albrecht, der unter der Woche keine Trainingsmöglichkeit gehabt hatte, zum letzten Mal ausgleichen. Die Gastgeber machten es dem Tabellenführer anschließend zu leicht, das Spiel zu bestimmen. Zwei Zeitstrafen und weitere Fehler im Angriff nutzte Gotha zu acht Treffern in Folge (19:27/57.). Mit jedem Treffer wurde die Gegenwehr der Hausherren schwächer. Trainer Peter Krause war dennoch von der Leistung seiner Mannschaft angetan und bestätigte ihr, eine der besten Leistungen in der Saison vollbracht zuhaben. "Um gegen einen solchen Gegner zu gewinnen, sind 120 Prozent Leistung erforderlich."
SG Schnellmannshausen: M. Schmidt Albrecht (3), M. Müller (2), Koch (1), D. Jauernik (1), Wiesemann, Nitschke (5/4), Fiedler (5), F. Schmidt (3), P. Jauernik, J. Müller, Luhn.
Zeitstrafen: SGS 4, Gotha 4
Strafwürfe: SGS 4/4, Gotha 6/6
Neuling behauptete Führung bis zum 9:8
Die fachkundigen Fans hatten dennoch erkannt, dass trotz gelegentlicher Unzulänglichkeiten der Gegner mit blitzschnellen, einstudierten Kombinationen zu erfolgversprechenden Situationen von den Außenpositionen gekommen waren. Der aus Eisenach stammende Oliver Behling (10/6) war hier immer wieder erfolgreich. Zunehmend wurde die Partie auch ruppiger. Michael Müller erfuhr dass als erster durch ein übles Stürmerfoul der Gäste (20.). Dennoch behauptete der Neuling die Führung bis zum 9:8 (24.). Eine Minute später hatte aber Gotha den Rückstand in eine eigene 10:9-Führung umgewandelt und danach innerhalb von drei Minuten den Abstand auf 12:9 ausgedehnt. Dank einer Energieleistung schafften Nitschke, Fiedler und Michael Müller den 13:13- Halbzeitstand. Auch nach der Pause bestimmte Schnellmannshausen das Geschehen. Der 18-jährige Nachwuchsspieler Sascha Fiedler (fünf Treffer) trug mit seiner schon erstaunlichen Abgeklärtheit und Wurfgenauigkeit zur Führung bei (17:16), und zeigte, wie wertvoll er für den Aufsteiger ist. Gotha offenbarte nun tatsächlich Nerven. Doch wieder unterliefen den Gastgebern zu leichte Ballverluste im Vorwärtsgang. Beim 19:19 (48.) konnte Schnellmannshausen durch Mirko Albrecht, der unter der Woche keine Trainingsmöglichkeit gehabt hatte, zum letzten Mal ausgleichen. Die Gastgeber machten es dem Tabellenführer anschließend zu leicht, das Spiel zu bestimmen. Zwei Zeitstrafen und weitere Fehler im Angriff nutzte Gotha zu acht Treffern in Folge (19:27/57.). Mit jedem Treffer wurde die Gegenwehr der Hausherren schwächer. Trainer Peter Krause war dennoch von der Leistung seiner Mannschaft angetan und bestätigte ihr, eine der besten Leistungen in der Saison vollbracht zuhaben. "Um gegen einen solchen Gegner zu gewinnen, sind 120 Prozent Leistung erforderlich."
SG Schnellmannshausen: M. Schmidt Albrecht (3), M. Müller (2), Koch (1), D. Jauernik (1), Wiesemann, Nitschke (5/4), Fiedler (5), F. Schmidt (3), P. Jauernik, J. Müller, Luhn.
Zeitstrafen: SGS 4, Gotha 4
Strafwürfe: SGS 4/4, Gotha 6/6








