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SGS-Damen siegen im Spitzenspiel
In einem hochklassigen und in der Schlussphase dramatischen Verbandsligaspiel kamen die Damen der SG Schnellmannshausen zu einem 28:27 (16:10) Auswärtssieg in Wutha/Farnroda. Damit verdrängte man gleichzeitig die bis dato ungeschlagene Petkus-Sieben von der Tabellenspitze.
Die SGS-Damen zeigten sich von Beginn an hellwach, wirbelten bereits in der Anfangsphase mit ihrem Tempospiel die Deckung der Gastgeberinnen gehörig durcheinander. Bis zum 3:3 konnte Wutha immer wieder ausgleichen, dann setze sich die SGS langsam ab. Über die Stationen 5:3 und 7:4 konnte man sich beim 12:7 einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Vor allem die Achse Wallstein-Fischer-Brunnecker harmonierte bestens, nach schnellen Ballstafetten tauchte man immer wieder vollkommen frei vorm Wuthaer Tor auf. Die Petkus-Damen hingegen erzeugten im Rückraum kaum Torgefahr, kamen vornehmlich über die Außenpositionen zum Abschluss. Die erst 16 jährige Laura Rauschenberg war dabei jedoch trotz starker Erkältung immer auf dem Posten,parierte immer wieder im großen Stil. Die Gastgeberinnen bekamen durch die Einwechslung von Spielertrainerin Janine Donoslo mehr Struktur in ihr Spiel und ließen so den Rückstand bis zur Pause nicht weiter anwachsen.
Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, zeigten den unbedingten Willen das Spitzenspiel für sich zu entscheiden. Wuthas Torjägerin Stephanie Gemeinhardt zerrte gemeinsam mit Jennifer Reinecke an den Ketten, beide wurden dabei immer wieder von Janine Donoslo gut in Szene gesetzt. Auf Seiten der Gäste wuchs mit zunehmender Spielzeit der Unmut über die Entscheidungen der zu kleinlich agierenden Unparteiischen, welche mit Zeitstrafen am Fließband den Spielfluss vollkommen zum erliegen brachten. Nach dem 17:24 verkürzte Wutha durch großen kämpferischen Einsatz auf 21:25, war nach 55 Minuten beim 22:27 aber immer noch weit vom Punktgewinn entfernt. Die in der Schlussphase fast ständig dezimierten Gäste mussten allerdings aufgrund mangelnder Cleverness zusehen wie ihr Vorsprung Tor um Tor schmolz und beim 26:27 fast aufgebraucht war. Jacqueline Krause erlöste die mitgereisten SGS-Anhänger jedoch eine Minute vor dem Ende mit dem 28:26.
SGS: Rauschenberg, Müller – Becker (3), Hoffmann, Götze, Fischer (4), Wallstein (9/4), Anschütz (4), Brunnecker (5), Krause (1), Bertl, Wehner (2), Schwanz
W/F: Bode - Gemeinhardt (12/7), Reinicke (6), Gelhaar (4), Sibilitz (1), Patz, Neuland (1), N. Bode, Donoslo (3), Horn
Zeitstrafen: SGS 7 x 2 Min. Wutha 4 x 2 Min. + RK Sibilitz
7m: SGS 5/4 Wutha 9/7








