Imponierende Jubiläumsfeier - TA vom 16.06.2009
Die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der Sportgemeinschaft Schnellmannshausen verfolgten über 450 Zuschauer.TREFFURT (gn). Nach dem sportlichen Auftakt am Samstag mit Turnieren der Männer-und Jugendmannschaften konnte Vereinsvorsitzender Peter Krause am Sonntag prominente Gäste begrüßen.
Der Landtagsabgeordnete Gustav Bergemann und Treffurts Bürgermeister Bernd Rosenbusch hatten außer ihren Glückwünschen auch eine finanzielle Unterstützung für den Verein mitgebracht. Der Präsident des Thüringer Handballverbandes, Wolfgang Birth, ließ sich entschuldigen. Er nahm in Bad Langensalza die Siegerehrung der weiblichen Jugend B des Thüringer HC vor, die zum dritten Mal Deutscher Meister geworden waren. HFA-Vorsitzender Reiner Koburger verlas eine Grußbotschaft des Präsidenten.Große Bewunderung gab es für die Bild-Dokumentation der 60-jährigen Geschichte der SG Schnellmannshausen. Peter Noll hatte in akribischer Arbeit mehr als 500 Bilder auf einer neun Meter langen und 1,80 Meter hohen Wandzeitung zusammengetragen und in mühsamer, zeitraubender Kleinarbeit aufgearbeitet. In der vor zehn Jahren eingeweihten Normannsteinhalle nahmen mit Reiner Koburger, Gustav Bergmann, Peter Krause und Bürgermeister Rosenbusch ehemalige Handballspieler die Siegerehrung verdienstvoller Sportfreunde vor. Die Ehrennadel des THV in Bronze erhielten Reinhard Schmidt und Thomas Hennig, in Silber Peter Noll und Thomas Fischer. Eine Legende in Schnellmannshausen ist bereits Karl-Heinz Wagner. Der Mann für alle Fälle ist seit über 50 Jahren ein Aktivposten in der Sportgemeinschaft, ob als aktiver Spieler oder Übungsleiter des Nachwuchses und der Männer ist und war sich Karl-Heinz Wagner für keine Aufgabe zu schade, dem Verein zur Seite zu stehen. Er erhielt die Ehrennadel des Thüringer Handballverbandes in Gold. Besonders begrüßt wurden auch der Ehrenvorsitzende Robert Müller und Dieter Fischer für seine 50jährige Vereinszugehörigkeit.Erwartungsvoll sahen die zahlreichen Fans dem Auftritt des Erstligisten HSG Wetzlar entgegen. Auch wenn sieben Spieler der Gäste verletzungsbedingt nicht dabei waren, blitzte die Klasse des Kontrahenten der SGS-Landesliga-Sieben mehrfach auf. Wetzlar führte schnell 6:1 (6.), profitierte dabei aber von vielen nervösen und unmotivierten Abspielen der Gastgeber. Wie auf Bestellung bestätigte der kurz zuvor für seine mehr als 1000 SGS-Treffer geehrte Mirco Albrecht seine Torjägerqualitäten mit vier Treffern in Folge zum 4:6 (10.). Bis zur Pause ragten aus der Mannschaft Mirco Albrecht mit fünf Toren und Torwart Mario Schmidt heraus, der einen höheren Rückstand als das 10:19 verhinderte.Auch im zweiten Abschnitt leistete sich die SG Schnellmannshausen zu viele signalisierte Abspiele an den Kreis, die der Bundesligist zu Kontertoren verwerten konnte. Oft genug war Nationalspieler Timo Salzer (5) Ausgangspunkt der schnellen Gegenstöße der Gäste. In Peter Jungwirth hatte er mehrfach einen dankbaren Abnehmer, der elfmal erfolgreich war. Auch wenn in der Schlussphase Wetzlar für viele SGS-Fans zu rustikal zu Werke ging, blieb der freundschaftliche Rahmen der Begegnung, die 16:36 (10:19) endete, erhalten. Die Vorgabe, unter 40 Gegentreffern zu bleiben, konnte Schnellmannshausen locker erfüllen.
SG Schnellmannshausen: Schmidt, Cott/Krause/ Albrecht (6), M. Müller, Koch (1), Ley (4), Riebold (2), J. Müller, Wiesemann (2/1), O. Schmidt (1/1), F. Schmidt, Arendt, Grimm. .






