
WUTHA-FARNRODA. Das mit Spannung erwartete Kreisderby zwischen Wutha-Farnroda und Schnellmannshausen war eigentlich schon beim 2:8 in der 13. Minute entschieden.
Schnellmannshausen begann sehr konzentriert und konnte sich wieder auf Mirko Albrecht verlassen. Der Torjäger vom Dienst war schon vor der Pause sechsmal erfolgreich gewesen.Die Gastgeber saßen am Ende nach der sechsten Niederlage in Folge mit hängenden Köpfen auf dem Parkett. Immer deutlicher wird die Tatsache, dass die Schützlinge von Mike Baechler derzeit kaum die Anforderungen an einen Landesligisten erfüllen können. Bis zur Pause bestand dennoch die Hoffnung auf ein achtbares Resultat.Wutha-Farnroda hatte dank der Treffer von Johannes Handrick und Christian Liebetrau bis zum 7:8 (19.) aufgeholt. Doch im zweiten Abschnitt offenbarten die Gastgeber weiter eklatante Abschlussschwächen. Zehn Minuten lang gelang überhaupt nichts. Schnellmannshausen hatte den Vorsprung auf 18:11 (40.) erhöht. Selbst in Überzahl war den Gastgebern kein Treffer gelungen. Fünf Tore in 23 Minuten belegen nachhaltig die Abschlussschwäche (16:26/53.). Zwischen Wollen und Können klaffte bei den Gastgebern eine Riesenlücke. Die Schnellmannshäuser dehnten derweil den Tore-Vorsprung fast mühelos auf zehn Treffer aus.
Symptomatisch die Situation, als Christian Liebetrau per Konter an Torhüter Mario Schmidt gescheitert war, anschließend wütend den Ball per Fuß an die Wand jagte und dafür zwei Minuten Strafe kassierte. Die Gäste wechselten ständig ihre Formation, ohne dass der Spielfluss darunter litt oder der Vorsprung geschrumpft wäre. Beim 17:29 (57.) war es schon peinlich für die Hausherren geworden.
Von Günther NEUBAUER
SV Wutha-Farnroda: Haskarl/König; Richter, Handrick 4), Ostermann (2), Liebetrau (3), Gemeinhardt (2), Borowka (4), Berg (1), Apel, Fuchs, Senf (3), Eccarius.
SG Schnellmannshausen: Schmidt/Cott; Albrecht (11/4), M. Müller (3/2), Koch (2), Montag (1), Wiesemann (2), Ley (1), Riebold (4), J. Müller (1), Arendt (2), O. Schmidt (1/1).
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