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    Nationalspieler Michael Haaß wurde am Montag nach seinem bei der EM in Serbien erlittenen Bruch des Sprunggelenks erfolgreich operiert und muss sich jetzt auf seine...

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Souveräne Vorstellung der Nordhäuser - TA vom 28.10.2009

SCHNELLMANNSHAUSEN. Den Pokalklassiker Nordhäuser SV gegen die SG Schnellmannshausen konnten die Rolandstädter mit 30:23 für sich entscheiden. Die SG präsentierte sich dabei ungewohnt hitzig. Die Begegnung der zweiten Runde um den Thüringer Vereinspokal für den NSV in fremden Gefilden wurde zum Start-Ziel-Sieg.

Nur dreimal konnte die SG den Ausgleich erzielen. Nach dem 7:7 kam die stärkste und spielentscheidende Phase der Begegnung. Sieben Treffer in Folge zum 14:7 verschafften dem NSV die nötige Sicherheit, ehe die SG den 8:14-Halbzeitstand herstellte.

Diese klare Führung war schon ungewöhnlich. Die gastgebende SG zählt seit Jahren zu den heimstärksten Mannschaften der Landesliga. Ein Sieg in der Treffurter Normannsteinhalle sind immer "gefühlte vier Punkte". Erstaunlich war, dass die Nordhäuser auch ohne solche Stützen wie Torhüter Karsten Scholz, Rückraumspieler Sebastian Kreutz, Linksaußen Martin Stritzel und Abwehrchef Michael Spieß keinen Bruch im Spiel hatten.

Im zweiten Durchgang wurde die Gegenwehr etwas härter, ohne dass sich jedoch der NSV aus der Reserve locken ließ. Nachdem die SG mit zwei Treffern glänzend aus den Startlöchern der zweiten Halbzeit kam, war es vor allem Thomas Riemekasten, der mit seinen Treffern Ruhe ins Spiel brachte. Aber auch der Nordhäuser Torschütze vom Dienst, Stefan Fuhrmann, ließ die Gästeabwehr insgesamt zehnmal blass aussehen.

Nachdem die Südharzer den Spielfaden schnell wieder aufgenommen hatten, kontrollierten sie Spiel und Gegner bis zum 23:19 immer mit mindestens drei Treffern Vorsprung. Das 20:23 brachte wieder Hoffnung in die Reihen der Schnellmannshäuser. Diese währte jedoch nur kurz. Binnen weniger Minuten zerschlugen die Nordhäuser jegliche Siegesgedanken der Gastgeber mit drei Treffern in Folge zum 26:20. Auch wenn die Gäste weiter kämpften, konnten sie die 23:30-Niederlage und das Aus im Pokal nicht verhindern.

Es war nicht das gewohnte Spiel zweier Mannschaften, die sich über Jahre hinweg kennen- und schätzen gelernt haben. Leider verdiente die Begegnung nicht das Prädikat Spitzenspiel. Dazu war das Spiel von zu vielen unsauberen Zweikämpfen geprägt. Die SG konnte sich nur phasenweise dem Nordhäuser Druck erwehren. Die Gäste hingegen, ebenfalls nicht gerade in Bestform, dafür aber abgeklärt spielend, brauchten nicht mehr als eine durchschnittliche Leistung zum Einzug in die nächste Runde des Thüringer Landespokals.

Nordhäuser SV: Ahlert, Näther - Fuhrmann (10), Riemekasten (6), Müller (3), Flötling (1), Thiele (2), Holznagel (2), Hirthammer (1), Effenberger (5).

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